13.08.2019

Warum die Intercont-Hotels Miniatur-Shampoos verbannen

Als erstes globales Hotelunternehmen hat die InterContinental Hotels Group sich dazu verpflichtet, Miniaturflaschen aus den rund 843.000 Badezimmernzu verbannen. Nachhaltigkeit ist sicherlich ein Grund.

Statt den kleinen Shampoo, Seifen und Duschgelfläschchen, die sicherlich gerne als Andenken von den Gästen mit nach Hause genommen wurden, stellt das Unternehmen seinen Gästen künftig großformatige Spender für Seifen und Lotionen zur Verfügung. Die weltweite Umstellung gilt für alle IHG-Marken und wird bis 2021 abgeschlossen sein. Die Maßnahme ist Teil der breit angelegten Nachhaltigkeitsagenda zur Reduktion von Kunststoffabfällen, wie die IHG verlautbaren lässt.

„Es ist wichtiger denn je, dass sich Unternehmen der Herausforderung stellen, verantwortungsvoll zu handeln. Denn das erwarten auch unsere internen und externen Stakeholder von uns“, sagt Keith Barr, CEO von IHG. „Die weltweite Umstellung von Miniatur auf große Flaschen in über 5.600 Hotels ist ein großer Schritt in die richtige Richtung und ermöglicht es uns, unser Abfallaufkommen und die Umweltbelastung deutlich zu reduzieren."

Nach den Strohhalmen nun die Mini-Flaschen

Aktuell sind rund 200 Millionen Miniaturflaschen weltweit in den Badezimmern der IHG Hotels im Einsatz. Da der neue Markenstandard bis 2021 verabschiedet wird, erwartet das Unternehmen eine deutliche Reduzierung von Kunststoffabfällen. Die Initiative ist Teil einer Reihe von Maßnahmen zur Abfallreduzierung der IHG-Gruppe, darunter die Verpflichtung, bis Ende 2019 Plastikstrohhalme aus allen Hotels zu entfernen. Im Oktober 2018 gab IHG bekannt, dass sie bis Ende 2019 weltweit Einweg-Plastikhalme aus ihren Hotels entfernt. Dieser neue Markenstandard steht für rund 50 Millionen Strohhalme, die in den IHG-Hotels nicht mehr anfallen werden. Legte man diese aneinander, würden sie von New York bis Tokio reichen.
Joe Murphy, Leiter der CE100 der Ellen MacArthur Stiftung: „Wir begrüßen die Initiative der IHG Hotelgruppe zur Reduzierung von Kunststoffabfällen durch diese neue Maßnahme. Eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren wird eine Herausforderung sein, aber gemeinsam können wir Lösungen finden, um Abfälle zu vermeiden, Materialien in Gebrauch zu halten und unsere Umwelt zu regenerieren."

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