05.01.2021

Weniger neue Hotels

Im Corona-Jahr sind die weltweiten Hotelneueröffnungen im Vergleich zu 2019 um ein Fünftel zurückgegangen. 

Laut Analyse von TOPHOTELPROJECTS wurden im Vorjahr 863 Hotelprojekte umgesetzt, ein Jahr zuvor waren es noch 1.197 (- 28%). Die meisten Hotelneueröffnungen gab es in Nordamerika mit 364 neuen Hotels samt 65.588 Zimmern, davon 315 in den USA (56.067 Zimmer). Dahinter folgen Europa und Asien-Pazifik mit jeweils 209 neuen Hotels. In Asien-Pazifik kamen 45.945 Zimmer dazu (China: 66 / 16.999), in Europa lediglich 30.990 (Deutschland: 54 / 7.824). Im Nahen Osten wurden 48 Hotelprojekte umgesetzt (16.231 Zimmer), in Lateinamerika 22 (2.914 Zimmer) und in Afrika 11 (1.942 Zimmer).

Auch Städtedestinationen mit Zuwächsen

Trotz der großen Auswirkungen der Krise auf die Stadthotellerie gab es auch 2020 wieder einige spektakuläre Neueröffnungen. Vor allem Dubai und London verzeichneten mit jeweils 13 neuen Hotels mit 4.997 bzw. 2.592 Zimmern einen abermaligen Aufschwung, ebenso Austin (Texas/USA) mit 9 Neueröffnungen (1.757 Zimmer).

Jene Marke mit den meisten Zuwächsen 2020 war laut TOPHOTELPROJECTS Hampton by Hilton mit 44 Neueröffnungen samt 5.318 Zimmern, gefolgt von Home2 Suites by Hilton mit 40 Hotels samt 4.354 Zimmern neu im Portfolio. An dritter Stelle folgt Fairfield Inn & Suites by Marriott (16 / 1.579). 

Keine Angaben gibt es hingegen darüber, wie viele Hotels im Vorjahr ihre Türen schließen mussten.

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