13.05.2020

Wiener Strandcafé mit Abstand und Reservierung

Gleich ab 15. Mai kehrt das Strandcafé an der Alten Donau kehrt zurück. Der seit 1921 bestehende Traditionsbetrieb am legendären Holzfloß hat die Tische reduziert um den Abstand einzuhalten und rät zu Reservierung.

Es gibt wieder die legendären Ripperln an der Alten Donau! Nach eineinhalb Jahren Pause wirft das legendäre Strandcafé an der Alten Donau wieder seinen Griller an. Ab dem 15. Mai serviert man Ripperln mit Kult-Status, traditionelle Wiener Schmankerln und natürlich Budweiser Budvar oder Grieskirchner vom Fass. Und auch die begehrten Sitzplätze am Holzfloß können wieder reserviert werden. Bedingt durch die Corona-Auflagen und die folglich reduzierte Tischanzahl, sind diese Plätze aber jetzt noch rarer. Eine Reservierung wird dringend empfohlen.

Neue Grill-Technik nach Umbau
Auch wenn sich das äußere Erscheinungsbild des Strandcafés kaum verändert hat, die Technik im Inneren des Wirtshauses wurde komplett umgebaut. Neben dem neuen, 5-Meter langen, größten Indoor-Grill Österreichs wurde auch das erst 2 Jahre alte Luftfiltersystem komplett getauscht. Ab sofort reduziert ein fünfstufiger Aktivkohlefilter die Gerüche auf das technisch machbare Minimum. Dazu kommt ein zusätzlicher Spezialfilter, der auch die letzten Geruchsmoleküle bindet. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden auch der Kamin erhöht und der Anzahl der Sitzplätze im Vorgarten von 80 auf 30 reduziert. „Unser Ziel war es immer, das Strandcafé im Konsens mit den Nachbarn zu betreiben. Dies umfasse einen Lärmschutz, eine geschlossene Grillküche samt High-Tech-Filteranlage zur Abluftreinigung und viele weitere Maßnahmen. In Summe haben wir mehr als 1,2 Million Euro in den Anrainerschutz investiert“, so der Betreiber des Strandcafés, die Familie Yeritsyan.

Die Hintergründe der langen Pause
Das Strandcafé ist eine Wiener Institution mit langer Tradition. Seit 1921 werden hier die Wiener mit Schmankerln verwöhnt. Doch über die Jahre entsprach die Anlage nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Gastronomiebetrieb. Nach einem umfangreichen Umbau wurde im Juni 2017 das Lokal nach höchsten Umweltstandards und barrierefrei wiedereröffnet. Höchste Priorität beim Umbau hatte schon damals der Schutz der Anrainer. So wurde statt in einen offenen Grill in eine geschlossene Grillküche samt High-Tech-Rauchwaschanlage zur Abluftreinigung investiert. Leider entsprachen die gesetzten Maßnahmen nicht den Erwartungen mancher Anrainer. Diese beschritten den Rechtsweg und bekamen vor dem Landesverwaltungsgericht Recht. Dieses entschied, dass ein neuer Antrag zur Betriebsanlagengenehmigung zu stellen sei.

Das Strandcafé musste schließen und 70 Mitarbeiter verloren ihre Jobs. Die Betreiber nützten die Zeit, um Grillstation und Filteranlage zu adaptieren. Nach umfangreicher Begutachtung erging im November 2019 ein positiver Bescheid durch die Behörden. Am 15. Mai 2020 erfolgt nun die Wiedereröffnung des Traditionslokals. Auch zahlreiche Mitarbeiter, wie z.B. der Küchenleiter und Sprecher des Strandcafés, Erich Homolka, hielten dem Wirtshaus die Treue und starten mit Energie und Zuversicht in die neue Saison.

Regeln in Zeiten von Corona
Bedingt durch die Corona-Auflagen und die reduzierte Tischanzahl sind die Plätze im Strandcafés an der Alten Donau noch rarer als bisher. Im Restaurant und am Floß gilt ein Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Besuchergruppen, die Speisekarten sind abwaschbar. Pro Tisch sind nur 4 Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder erlaubt - oder Gruppen aus Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben. Zwischen den Gästen, die nicht an einem Tisch gemeinsam sitzen, muss ein Mindestabstand von einem Meter gewährleistet sein. Beim erstmaligen Betreten des Lokals ist ein Mund-Nasen-Schutz notwendig.

Auf Grund der Corona-Maßnahmen kommt es zu eingeschränkten Öffnungszeiten.
Alle Informationen dazu und Reservierungen hier.

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