10.07.2018

Zimmereinrichtung: So machen Sie es richtig

Hotels bleiben auch durch Investitionen in die Inneneinrichtung am Puls der Zeit. Das Unternehmen furniRENT hat sich auf die Planung und Finanzierung moderner Hoteleinrichtung spezialisiert und verrät, worauf es dabei ankommt und welche Stolpersteine es f


Damit sich die Investitionen auch langfristig lohnen, ist ein durchdachtes Einrichtungskonzept vonnöten. Durch das richtige Know-how können kleine Mängel, die langfristig große Auswirkungen mit sich bringen, leicht werden. Das Unternehmen furniRENT klärt über die fünf häufigsten Punkte auf, die Hoteliers bei der Zimmereinrichtung beachten sollten:

Fehler 1: Schön, aber unpraktisch
Bei der Entscheidung für eine bestimmte Ausstattung kann es leicht passieren, dass etwas optisch sehr ansprechend ist, den Praxisanforderungen im Hotelalltag aber nicht Stand hält. Denn gerade die Einrichtung in Hotelzimmern muss strapazierfähig, pflegeleicht und funktional sein. Abblätternder Lack oder wackelnde Stühle sind wenig einladend. Feuchtigkeit kann Holzteile angreifen und begünstigt bei Stahloberflächen den Rostansatz.

"Ein gutes Beispiel für extravagantes und funktionierendes Material ist hingegen das strapazierfähige Kunstleder, das für ein angenehmes Flair und eine schöne Stoffoptik sorgt. Laminat ist gegenüber Teppichboden zu bevorzugen, da es robuster und leichter zu reinigen ist, sowie hochwertiger wirkt", empfiehlt Hansjörg Kofler, Geschäftsführer von furniRENT.

Fehler 2: Falsche Bettenauswahl
Das Bett ist hauptverantwortlich für die Schlafqualität, doch immer wieder wird darauf von Hoteliers zu wenig Bedacht genommen. Laut einer Umfrage der ÖHV leiden bereits 15 Prozent der Gäste unter Rücken- und Gelenkschmerzen, wodurch die Anforderungen an die Hotelbetten in den vergangenen Jahren enorm gestiegen sind. Boxspringbetten gelten hier aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile derzeit als modernster Standard.

Kofler: "Bei der Matratzenwahl ist eine Taschenfederkern-Matratze besonders empfehlenswert, da einzelne Federn hier in Taschen verpackt sind, sodass bei Druck jede Feder individuell reagiert. Die Federung ersetzt den herkömmlichen Lattenrost. Außerdem sind Boxspringbetten sehr hygienisch und langlebig."

Fehler 3: Badezimmer werden unterschätzt
Wer sich Mühe gibt und die Zimmer bestmöglich, gästefreundlich und modern einrichten lässt, der sollte Badezimmer keinesfalls außen vor lassen. Denn sie sind ein wichtiger Teilaspekt des Zimmers, der von Hoteliers oft unterschätzt wird. Immerhin ist es der Raum, der in der Früh zuerst betreten wird und jener, der vor dem Schlafengehen zuletzt benutzt wird. Durch die Verflechtung von Wasser- und Wohnelementen gewinnt das Badezimmer immer mehr an Wohnzimmeratmosphäre. Häufige Einrichtungsfehler sind dabei, dass zu wenig Platz für Ablageflächen eingeplant wird, die Spiegel sehr klein sind oder die Dusche nicht bodeneben ist.

Ein weiterer Fauxpas ist die Verwendung künstlich wirkender Materialien – der Trend geht kontinuierlich hin zu Naturbestandteilen wie Stein und Holz, da sie zur Verbesserung des Raumklimas beitragen und durch ihre Haptik den Hotelgast besonders ansprechen. "Wer wenig Raum zur Verfügung hat, kann mit dunklen Boden- und hellen Wandfliesen das Bad optisch größer gestalten. Ein großes Fliesenformat erleichtert die Reinigung und spart Zeit. Großzügige, eckige Waschtische runden ein hochwertiges Design perfekt ab", verrät Kofler.

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