25.08.2020

Zustimmung aus der Branche zum erweiterten Fixkostenzuschuss

Die Erweiterung des Zeitraums um bis zu sechs Monate und der Fixkosten um AfA und Leasing für hart getroffenen Branchen sichert vielen Betrieben das Überleben, betont man bei der Hoteliervereinigung (ÖHV).

Österreichs Tourismus befindet sich in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten: „Das sieht man schon daran, dass ein Nächtigungsrückgang um 14 Prozent wie in Tirol mit einem Aufatmen registriert wird. Ohne Corona wäre das realistisch eingestuft worden: als Katastrophe, auf die mit Nachdruck reagiert werden muss“, erklärt Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Konkrete Hilfen wie unlängst die Investitionsprämie oder ganz aktuell beim Fixkostenzuschuss II kommen für viele Betriebe in letzter Minute: „Gerade in der hart getroffenen Stadthotellerie müssen wir durch aus Ausbleiben der internationalen Gäste und der Geschäftsreisenden noch mit vielen Monaten der Krise rechnen“, so Gratzer.

Wichtige Erweiterungen 

Die nun vorgestellte Ausweitung des Fixkostenzuschusses in der der zweiten Phase bringt wichtige Verbesserungen für Unternehmen. „Der Input aus der Praxis wurde aktiv aufgenommen“, so Gratzer. Als besonders hilfreich stuft er die Aufnahme von frustrierten Aufwendungen, AfA und Leasing in den Fixkostenkatalog ein: „Viele Betriebe haben in die Zukunft investiert, dann wurde die durch Corona vom Tisch gefegt. Der modifizierte Fixkostenzuschuss hilft da. Das kann viele Unternehmen und Arbeitsplätze für die nächsten Monate retten.“
 
 

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